2005 Beinwil am See

Freitag, 26. August
Hä, hier ist ja noch fast niemand?? mögen sich einige der frühen Teilnehmer und Teamer gefragt haben, als sie freitags bei der Jugendherberge in Beinwil eintrafen. Denn vom Nachmittag bis spätabends trafen die Teilnehmer nach und nach ein. Als endlich alle vollzählig waren, war’s bereits nach zehn Uhr. Wie jedes Jahr gabs zunächst ein grosses HALLO und Geplapper, das sich dieses Jahr an einem grossen Angebot von Getränken und Snacks erfreuen konnte. Den Sponsoren sei Dank! Viele der Teilnehmer erinnerten sich auch an das vorletzte Weekend, welches ja auch hier in Beinwil stattfand und genossen ein wohliges Comeback-Gefühl. Nur das mit dem Nachtbaden lag dieses Jahr nicht drin. Zu kalt und gefährlich ist es dieses Jahr. Aber es wurde wieder ein schönes Feuer gemacht, welches alle zum gemütlich rundherum sitzen einlud. Dazu wurde natürlich wieder geschwatzt und heisse Schoggibananen geschmaust. Wem es draussen zu kalt war, konnte sich drinnen mit vielen Spielen vergnügen. Als sich endlich die ersten zum Schlafengehen überwanden, war Mitternacht natürlich schon vorbei…

Samstag, 27. August
Wow! war wahrscheinlich der erste Gedanke der meisten Teilnehmer beim Anblick des zwischen 8′00 und 9′00 angebotenen Frühstücksbuffets. Ofenfrische Brote, verschiedenste Aufstriche, Fleisch- und Käseplatten, Früchte, Yoghurts und Getränke liessen augenblicklich das Wasser in Mund zusammenlaufen. So gestärkt, stürzte man sich anschliessend ins Freiwahlprogramm, bis die restlichen Teilnehmer kommen würden. Ein paar gingen mit dem Kanu auf den idyllischen Hallwilersee, andere blieben einfach in der Morgensonne bei der Jugendherberge, einige machten einen Spaziergang und ein grosser Teil veranstaltete einen spontanen Fussballmatch auf dem riesigen Spielfeld direkt vor der Jugendherberge. Mittags um halb zwölf traf man sich schliesslich wieder, um die letzten Teilnehmer mit einem Apéro zu empfangen. Danach lief es weiter mit dem Freiwahlprogramm, bis es um 14′00 wieder soweit war für den üblichen Jugehörigweekend- Parcours. Dieses Jahr wetteiferten Zweiergruppen um Punkte an den Geschicklichkeits- und Knobelposten. Anders als letztes Jahr in Köniz gab es kein Durcheinander und alles lief ganz reibungslos ab- überraschungen gab es aber bei der Rangverkündigung nach dem Abendessen dennoch. Zum Beispiel das leckere Eisdessert nach dem Toast Hawaii- Hauptmenü, welches gnadenlos verschlungen wurde. Wahrscheinlich war das kühle Bad im See nach dem Parcours ziemlich appetitanregend… Abends wurde wieder das obligate Lagerfeuer entfacht, welches dieses Mal aber deutlich weniger Lagerfeuerromantiker anzuziehen vermochte. Die Mehrheit wurde vom Spielvirus gepackt und klebte mit Karten und Brettspielen in der warmen Spielstube an den Tischen. Da die Verpflegung mit süssen Limos und Früchten sowie Salzgebäcken so gut war, erschöpfte man sich nur sehr langsam, worauf niemand vor 2 Uhr ins Bett ging und einige sogar bis vier Uhr ausharrten…

Sonntag, 28. August
Müde Gesichter am Frühstückstisch, einige kommen gar nicht erst aus dem Bett- selbst auf Kosten des leckeren Morgenessens. Aber um zehn mussten alle aus dem warmen Nest. Es war bald Zeit für den Aufbruch, und so galt es zu packen und die Zimmer zu verlassen. Das Gepäck konnte in einen Anhänger verladen werden und unbeschwert ging es los auf den Abschlussspaziergang dem See entlang nach Mosen. Bei sonniger Witterung gelangten wir schliesslich zur dortigen Feuerstelle, wo wir bereits mit einem Feuer und Essen erwartet wurden. Bis man sich um ca. 16′00 verabschiedete und den Zug bestieg, verging ein sehr lauschiger Nachmittag mit Herumliegen im Gras, schwatzen, ein bisschen Jonglieren, lesen und Essen. Das musste sein- schliesslich sollte man sich an einem Wochenende auch ein bisschen ERHOLEN, oder:?

Autor: Ruben Rod

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